Pará, Verwaltungseinheit erster Ebene im Norden Brasiliens.
Pará ist eine administrative Einheit erster Ebene im nördlichen Brasilien, die weite Teile des Amazonas-Regenwaldes, ein Netzwerk von Flüssen und mehrere indigene Gebiete umfasst. Die Landschaft erstreckt sich vom Atlantik bis ins Landesinnere und verbindet Küstenregionen mit tiefen Waldgebieten, durch die breite Wasserwege verlaufen.
Das Gebiet wurde während der portugiesischen Kolonialherrschaft verwaltet, wobei die Grenzen und Verwaltungsstrukturen sich über die Jahrhunderte mehrfach änderten. Nach der Unabhängigkeit Brasiliens wurde es 1889 als Bundesstaat etabliert, als sich das Land von der Monarchie zur Republik wandelte.
In den Straßen der Städte und Märkte von Pará sieht man den Einfluss indigener, portugiesischer und afrikanischer Gemeinschaften in Form von Musik, Tänzen und regionalen Gerichten. Lokale Feste verbinden religiöse Prozessionen mit Trommeln, Rhythmen und kulinarischen Traditionen, die Besucher bei öffentlichen Veranstaltungen und Feiern erleben können.
Belém, die Hauptstadt, dient als Hauptverkehrsknotenpunkt mit Verbindungen zu Atlantikrouten und Binnenwasserstraßen durch den Amazonas. Reisende sollten sich auf feuchtes tropisches Klima, lange Distanzen zwischen Städten und abgelegenen Gebieten einstellen, die oft nur per Boot erreichbar sind.
Der Encontro das Águas, das Zusammentreffen der Gewässer, zeigt sich hier, wo der dunkle Rio Negro und der hellere Amazonas kilometerweit nebeneinander fließen, ohne sich sofort zu vermischen. Dieses Phänomen entsteht durch unterschiedliche Temperaturen, Fließgeschwindigkeiten und Dichten der beiden Flüsse und bleibt für Bootsfahrer und Beobachter sichtbar.
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