Tumucumaque National Park, Nationalpark in Amapá und Pará, Brasilien
Tumucumaque-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Amazonas-Regenwald an der Grenze zwischen Amapá und Pará. Das Gebiet besteht aus dichten Wäldern, durchzogen von zahlreichen Flüssen und Wasserläufen, die die Landschaft prägen.
Die brasilianische Regierung gründete das Schutzgebiet im Jahr 2002 mit Unterstützung einer internationalen Naturschutzorganisation. Diese Gründung war Teil eines großen Plans zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes.
Mehrere indigene Völker leben in der Region und bewahren ihre traditionelle Lebensweise. Besucher können ihre Präsenz am Rand des Parks spüren und etwas über ihre enge Verbindung zum Wald erfahren.
Das Gebiet ist am besten per Boot erreichbar, da die Flüsse die Hauptverkehrswege darstellen. Besucher sollten sich auf feuchte, warme Bedingungen und die Notwendigkeit einstellen, mit erfahrenen Führern zu reisen.
Das Schutzgebiet bildet mit dem französischen Nationalpark Guiana Amazonian Park an der Grenze ein grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet. Diese grenzbegleitende Verbindung schafft eines der größten zusammenhängenden Waldschutzgebiete der Welt.
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