Fort Cépérou, Kolonialfort auf dem Mont Cépérou, Cayenne, Französisch-Guayana
Das Fort Cépérou sitzt auf einem Hügel oberhalb von Cayenne und bietet Ausblicke auf die Stadt, die Flussmündung und den Ozean. Die Steinstrukturen bilden eine Befestigung, von der aus die Umgebung weithin zu sehen ist.
Die Befestigung begann 1643 als Holzkonstruktion, nachdem Land von einem lokalen Anführer erworben wurde. Über die Zeit wurde sie in Stein umgebaut und blieb ein wichtiger Außenposten der französischen Kontrolle in Südamerika.
Das Fort spielte eine zentrale Rolle bei der Gründung der französischen Präsenz in Südamerika und verkörpert den Beginn der europäischen Besiedlung in dieser Region. Heute können Besucher vor Ort sehen, wie die Anlage als Wahrzeichen der kolonialen Geschichte wahrgenommen wird.
Man erreicht das Fort über eine steile Straße, die zum Gipfel führt und gutes Schuhwerk erfordert. Oben angekommen, können Besucher in verschiedenen Richtungen die Aussicht genießen und bei klarem Wetter auch zum Meer hinaus sehen.
Ein großes Feuer 1888 zerstörte Teile der Stadt und die Glocke des Forts läutete ununterbrochen, bis sie zerriss. Das zersprungene Exemplar befindet sich heute in einem Museum der Stadt und erinnert an dieses dramatische Ereignis.
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