Petit-Saut-Staudamm, Wasserkraftwerk in Sinnamary, Französisch-Guayana.
Das Petit-Saut-Kraftwerk ist eine Wasserkraftanlage an der Sinnamary, die mit speziellen Turbinen Strom erzeugt. Das Bauwerk erstreckt sich über das Wasser und nutzt die Flussströmung zur Energiegewinnung für die Küstenregionen.
Das Projekt entstand in den späten 1980er Jahren, als französisch-guyanische Behörden beschlossen, eine große Stromanlage zu bauen. Der Bau schritt schnell voran und die Anlage nahm wenige Jahre später ihren Betrieb auf.
Der Damm prägt bis heute, wie Menschen in der Region ihre Energieversorgung verstehen und nutzen, da er für viele das Gesicht der modernen französisch-guayanischen Infrastruktur darstellt. Dieser Ort zeigt die Bedeutung von Wasserkraft in einem Land, das sich von fossilen Brennstoffen abheben wollte.
Der Ort liegt einige Kilometer südlich des Stadtzentrums und ist von der Landstraße aus erreichbar. Besucher sollten sich auf feuchtes tropisches Klima einstellen und beachten, dass die Gegend von Regenwald umgeben ist.
Das Staugebiet hinter dem Damm ist größer als viele erwarten würden und hat den lokalen Regenwald teilweise überflutet. Dieser künstliche See ist heute ein eigenständiger Teil der Landschaft geworden, mit seinem eigenen Ökosystem.
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