Roches gravées de la Carapa, Präkolumbische Felskunststätte in Kourou, Französisch-Guayana
Die Roches gravées de la Carapa sind ein präkolumbisches Kunstwerk an Felsen mit über 200 Ritzungen, die menschliche Figuren mit dreieckigen Köpfen und Körpern zeigen, die durch einfache Linien gekennzeichnet sind. Die Gravuren befinden sich auf großen Felsflächen und bieten eine direkte Ansicht dieser antiken künstlerischen Ausdrucksform.
Das Gelände wurde erstmals 1904 in einem Katasterplan erwähnt und später 1992 wiederentdeckt, bevor es 1993 als historisches Denkmal anerkannt wurde. Diese Rediskurs war wichtig für die Anerkennung und den Schutz des Ortes als wichtiges kulturelles Erbe.
Die Felsritzungen zeigen menschliche Figuren mit charakteristischen M- und W-Mustern an Armen und Beinen, die alte Arbeitstechniken der präkolumbischen Bevölkerung widerspiegeln.
Das Zentrum ist an bestimmten Tagen geöffnet und bietet kostenlose geführte Besichtigungen an, die etwa eine halbe Stunde dauern. Es ist ratsam, vorher die genauen Öffnungszeiten zu überprüfen und bequeme Schuhe zu tragen, da Sie über Felsgelände gehen werden.
Das Gelände liegt in einer Industriezone, was zeigt, wie alte Kunstwerke in modernen urbanen Räumen bewahrt werden können. Ein besonderes Merkmal ist eine Gravur, die nach einem Tier der Savanne benannt wurde und die künstlerische Kreativität der früheren Bewohner widerspiegelt.
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