Amazonaspark von Guayana, Naturschutzgebiet des Regenwaldes im südlichen Französisch-Guayana
Der Guiana-Amazonas-Nationalpark ist ein großes Schutzgebiet mit primärem Regenwald in Südfrankreich-Guyana, das sich über Millionen Hektar erstreckt. Das Gelände ist von dichten Wäldern durchzogen, in denen Tausende von Pflanzenarten wachsen und mehrere Flüsse fließen.
Die Schaffung des Parks wurde auf dem Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro eingeleitet und das Schutzgebiet schließlich 2007 offiziell gegründet. Diese Entscheidungen waren Teil eines globalen Bemühens, den Amazonas-Regenwald vor weiterer Zerstörung zu bewahren.
Das Gebiet ist die Heimat der Wayana, Wayampi und Teko sowie der Aluku und kreolischen Gemeinschaften, die hier seit Generationen leben und ihre Traditionen bewahren. Besucher können die Spuren dieser Kulturen in der Landschaft und in den wenigen menschlichen Siedlungen entdecken, die im Dschungel verstreut sind.
Der Zugang erfolgt hauptsächlich per Flugzeug oder Boot über die Flüsse Maroni und Oyapock zu den wenigen Ortschaften im Park. Besucher sollten auf abgelegene Bedingungen vorbereitet sein und längere Reisezeiten einplanen, um das Gebiet zu erkunden.
Der Park beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Tierwelt, darunter hunderte Vogel- und Reptilienarten sowie Jaguare und Brüllaffen. Diese große Artenvielfalt ist das Ergebnis von Jahrtausenden ungestörter Waldentwicklung, die den Regenwald zu einem der biologisch reichsten Orte der Welt macht.
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