Chutes Voltaire, 55-Meter-Wasserfall nahe Saint-Laurent-du-Maroni, Französisch-Guayana
Die Chutes Voltaire sind ein etwa 55 Meter hoher Wasserfall in Französisch-Guayana, dessen Wasser über Granitfelsen in zwei separate Arme aufgespaltet wird. Das Wasser fließt mit starkem Gefälle die steilen Felsen hinab und erzeugt zwei parallele Ströme.
Der Wasserfall blieb bis 1990 relativ unbekannt, als der Bau einer Fahrtroute die Stelle für Besucher und Forscher zugänglich machte. Diese Erschließung verband die abgelegene natürliche Stätte mit der nahen Siedlung Saint-Laurent-du-Maroni.
Die Wasserfälle sind Teil eines geschützten Waldes, in dem die Besucher die natürliche Vielfalt des Dschungels von Französisch-Guayana erleben. Hier lassen sich tropische Pflanzen und Tiere in ihrer ursprünglichen Umgebung beobachten.
Die Anfahrt erfolgt mit einem geländegängigen Fahrzeug von Saint-Laurent-du-Maroni aus, wobei man der Straße nach Saint-Jean-du-Maroni folgt, bevor man auf den Wanderweg abzweigt. Der Weg ist abenteuerlich, daher sollten Besucher robuste Ausrüstung und körperliche Vorbereitung mitbringen.
Die rechte Wassersäule präsentiert den steileren Senkrechtsturz und bietet dadurch einen dramatischeren Anblick als die weniger steile linke Seite. Dieser natürliche Effekt entsteht durch die unterschiedliche Beschaffenheit der Granitfelsen auf beiden Seiten.
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