Chutes Voltaire, Wasserfall in Saint-Laurent-du-Maroni, Französisch-Guayana
Die Chutes Voltaire sind eine Folge von Wasserfällen im Voltaire-Bach, der am Voltaire-Inselberg entspringt und je nach Jahreszeit 35 bis 45 Meter abfällt. Der Bach teilt sich an hartem Granit in zwei Arme; der linke ist breiter, der rechte bietet die bessere Aussicht. Etwa 200 Meter weiter vereinigen sich die Arme, und das Wasser fließt über den Sparouine-Bach zum Maroni. Oben stürzt es über dunkle, gerundete Felsstufen und breitet sich dann als breites weißes Band auf glattem, rosarotem Gestein mit dunklen waagerechten Streifen aus.
Die Wasserfälle wurden im Januar 1991 von Pionieren der 2e Compagnie de Travaux École des 3e RSMA von Cayenne entdeckt, die einen Jagdpfad zum Dorf Apatou anlegten; Sektionsleiter Philippe Choisy führte die Arbeiten. Die ONF von Saint-Laurent-du-Maroni erfuhr einige Wochen später bei einem Besuch im Camp Voltaire davon. Die Fälle und ihr Zugangspfad liegen auf Staatsland, und 18.000 Hektar ringsum sind seit 2000 geschützt.
Die Fälle liegen in einem 18.000 Hektar großen Gebiet, das seit 2000 von der Office National des Forêts geschützt wird und auch die benachbarten Vieux-Broussard-Fälle umfasst. Der Regenwald beherbergt zahlreiche endemische Pflanzen- und Tierarten. Der Name Voltaire stammt vom gleichnamigen Bach und dem Inselberg, der ihn speist.
Die Anfahrt erfolgt mit einem geländegängigen Fahrzeug von Saint-Laurent-du-Maroni aus, wobei man der Straße nach Saint-Jean-du-Maroni folgt, bevor man auf den Wanderweg abzweigt. Der Weg ist abenteuerlich, daher sollten Besucher robuste Ausrüstung und körperliche Vorbereitung mitbringen.
Entdeckt wurden die Fälle im Januar 1991 von Pionieren der 2. Kompanie der Arbeitsschule des 3. RSMA von Cayenne, die einen Jagdpfad zum Dorf Apatou anlegten. Die ONF von Saint-Laurent-du-Maroni erfuhr einige Wochen später bei einem Besuch im Camp Voltaire davon.
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