Afuá, Autofreie Gemeinde in Pará, Brasilien.
Afuá ist eine Gemeinde im Marajó-Archipel in Pará, die an der Mündung des Cajari-Flusses liegt und sich über ein großes Gebiet erstreckt. Das Besondere ist, dass der gesamte Ort auf Holzpfählen über dem Wasser errichtet ist, mit erhöhten Wegen zwischen den Häusern.
Die Gemeinde wurde 1891 gegründet und wuchs während des Kautschuk-Booms in der Amazonasregion. Diese wirtschaftliche Periode prägte die frühe Entwicklung der Siedlung.
Die Gemeinde bewahrt Traditionen der Marajó-Bevölkerung, die sich in den täglichen Gewohnheiten und lokalen Festen zeigen. Man sieht diese Einflüsse überall in der Art, wie Menschen Räume nutzen und Feste begehen.
Im Ort fortbewegen kann man nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad, da Autos dort nicht erlaubt sind. Um anzukommen, braucht man Boote oder kleine Flugzeuge.
Das gesamte Dorf ruht auf Holzpfählen und steht buchstäblich über dem Wasser – die Bewohner können Fische direkt von ihren Häusern aus fangen. Dieses schwimmende System ermöglicht es dem Ort, mit den jährlichen Flutzyklen der Amazonasregion zu leben.
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