Marabá, Industriegemeinde in Pará, Brasilien.
Marabá ist eine Gemeinde am Zusammenfluss von Tocantins und Itacaiunas in Pará und erstreckt sich über mehr als fünfzehntausend Quadratkilometer. Von oben bilden die beiden Flüsse ein Y, das die Stadtgebiete in getrennte Abschnitte unterteilt.
Die Siedlung entstand 1894, als Carlos Leitao am Ufer des Itacaiunas ein Lager errichtete, das später zum Dorf Burgo do Itacayúna wurde. Die Entdeckung von Bodenschätzen in Carajás verwandelte den Ort von einem Zentrum der Kautschuk- und Paranussgewinnung in einen industriellen Knotenpunkt.
Der Name stammt von dem indigenen Begriff Mayr-Abá und bezieht sich auf Kinder aus Verbindungen zwischen einheimischen Frauen und europäischen Männern. Diese sprachliche Herkunft erinnert an die frühen Begegnungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen in der Region.
Busse verkehren regelmäßig zwischen den verschiedenen Stadtvierteln und ermöglichen es, sich ohne eigenes Fahrzeug zurechtzufinden. Die Fahrten sind kostengünstig und decken das gesamte städtische Gebiet ab.
Die Form der Stadt folgt dem Verlauf zweier großer Flüsse und erzeugt ein Muster, das von oben wie ein großes Y aussieht. Diese natürliche Teilung prägt noch heute die Alltagsbewegungen und die Raumaufteilung der Bewohner.
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