Ilha do Bananal, Flussinsel in Tocantins, Brasilien
Bananal Island ist eine ausgedehnte Flusssinsel im Araguaia-Fluss in Zentralbrasilien und misst etwa 400 Kilometer in der Länge und 120 Kilometer in der Breite. Das Gelände wird von zahlreichen Seen geprägt und wird von zwei Flussarmen umschlossen.
Das Araguaia-Nationalpark wurde 1959 gegründet und schützte den nördlichen Teil der Insel und ihre natürlichen Ressourcen. Diese Ausweisung markierte einen wichtigen Schritt zur Erhaltung dieses Flusslebensraums.
Die Javaés, Karajá und andere indigene Völker haben Dörfer auf der Insel gegründet und pflegen ihre Traditionen in diesem Lebensraum. Besucher können die Spuren dieser Kulturen in der Gestaltung der Siedlungen und im täglichen Leben der Einwohner erkennen.
Der Zugang erfolgt normalerweise mit dem Boot, außer in der Trockenzeit, wenn Fahrzeuge den Fluss überqueren können. Besucher sollten mit wechselnden Bedingungen rechnen und sich je nach Jahreszeit informieren.
Die Insel erfährt jährlich etwa sechs Monate Überschwemmungen, was eine natürliche Umgebung für Fischerei schafft. Dies macht den Ort zu einem bekannten Ziel für kommerzielle und Sportfischer.
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