Luís Eduardo Magalhães, Gemeinde im Westen von Bahia, Brasilien
Luis Eduardo Magalhaes ist eine Gemeinde im Westen von Bahia, die sich über eine ausgedehnte Agrarfläche erstreckt und auf einer Höhe von etwa 720 Metern liegt. Die Ortschaft verfügt über mehrere Bildungseinrichtungen und beherbergt die größte Sojaverarbeitungsanlage Brasiliens.
Die Gemeinde entstand in den 1990er Jahren aus einer einfachen Tankstelle und erhielt 1995 ihren offiziellen Status als eigenständige Kommune. Ihre rasche Entwicklung hing eng mit der Ausbreitung der Landwirtschaft in der Cerrado-Region zusammen.
Der Ort trägt den Namen eines brasilianischen Politikers und zeigt deutlich den Einfluss der Einwanderung aus dem Süden des Landes in seinem Alltag. Besucher bemerken schnell die landwirtschaftliche Prägung, denn Felder und Silos sind überall sichtbar und prägen das Stadtbild.
Die Gegend liegt weit von den größten Städten Bahias entfernt, daher empfiehlt sich ein eigenes Fahrzeug für die Anreise und Erkundung. Straßen sind meist asphaltiert, aber die Entfernungen zwischen den Orten können groß sein.
Die Gemeinde gehört zu den jüngsten Brasiliens und entstand erst vor etwa drei Jahrzehnten inmitten einer Region, die zuvor kaum besiedelt war. Der tropische Höhenklima-Einfluss macht die Temperaturen nachts deutlich kühler als in anderen Teilen Bahias.
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