Guanambi, Landwirtschaftliche Gemeinde im westlichen Bahia, Brasilien.
Guanambi ist eine Gemeinde im westlichen Teil des Bundesstaates Bahia, die sich über eine halbtrockene Hochebene erstreckt und mehrere kleinere Ortschaften umfasst. Das Zentrum liegt auf einem erhöhten Plateau, von dem aus sich Straßen zu den umliegenden landwirtschaftlichen Gebieten und zu kleineren Siedlungen verzweigen.
Die Gemeinde wurde am 14. August 1919 offiziell gegründet, nachdem sich die Siedlung langsam um Handelsrouten und landwirtschaftliche Parzellen entwickelt hatte. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wuchs der Ort durch den Ausbau der Baumwollproduktion und die Anbindung an regionale Verkehrswege.
Der Name der Stadt stammt aus der indigenen Tupi-Sprache und bedeutet roter Vogel, eine Anspielung auf die bunten Vögel dieser Gegend. Lokale Feste und Märkte zeigen landwirtschaftliche Produkte und Handwerkskunst, die eng mit der Baumwollverarbeitung verbunden sind.
Ein kleiner Flughafen am Stadtrand bietet regelmäßige Verbindungen zur Hauptstadt des Bundesstaates, was die Anreise aus größeren Zentren erleichtert. Innerhalb der Gemeinde verkehren lokale Busse zwischen dem Hauptort und den umliegenden Ortschaften, wobei die Fahrzeiten je nach Wochentag variieren können.
Die Gemeinde beherbergt einen der größten Windparkkomplexe in Lateinamerika, dessen Turbinen auf den Hügeln rund um die Stadt sichtbar sind. Besucher können die Anlagen aus der Ferne betrachten und die Veränderung der Landschaft durch erneuerbare Energien wahrnehmen.
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