Monte Pascoal National Park, Nationalpark in Bahia, Brasilien.
Mount Pascoal ist ein Nationalpark im Bundesstaat Bahia und schützt eine große Fläche tropischen Regenwaldes mit vielen verschiedenen Lebensräumen. Das Gebiet reicht von Küstenregionen bis zu Mangrovenzonen und beherbergt zahlreiche Pflanzen- und Tierarten.
Der Berg wurde 1500 von dem portugiesischen Seefahrer Pedro Alvares Cabral entdeckt und markierte den Beginn des europäischen Kontakts mit Brasilien. Der Ort gewann später Bedeutung als Nationalpark zum Schutz der natürlichen Ressourcen und der Rechte der einheimischen Bevölkerung.
Die Pataxó und andere Ureinwohner haben ihre Lebensweise über Jahrhunderte in diesem Gebiet bewahrt und nutzen den Wald nach traditionellen Methoden. Man kann ihre Präsenz und ihren Einfluss auf die Nutzung des Landes heute noch in bestimmten Bereichen des Parks erkennen.
Der Park ist für Besucher über markierte Wege zugänglich, und es werden geführte Touren angeboten, um die verschiedenen Bereiche zu erkunden. Es ist sinnvoll, die beste Zeit für einen Besuch im Voraus zu planen, da die Bedingungen je nach Jahreszeit unterschiedlich sind.
Der Park beherbergt mehrere seltene Tierarten wie den Rotbrauenkakadu und andere Vogelarten, die nur in wenigen Gebieten der Welt vorkommen. Der Wald selbst ist auch ein Lebensraum für Jaguare und spezialisierte Fischarten, die man sonst nirgendwo findet.
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