Regenwaldschutzgebiet der Küste der Entdeckung, Naturschutzgebiete in Espírito Santo und Bahia, Brasilien.
Die Naturreservate an der Entdeckerküste bestehen aus acht geschützten Gebieten mit dichtem Regenwald, Mangrovensümpfen und Küstenvegetation entlang der brasilianischen Ostküste. Die Reservate erstrecken sich über große Flächen und verbinden mehrere unterschiedliche Lebensräume miteinander.
Portugiesische Entdecker erreichten diese Küstenregion um 1500 und initiierten den europäischen Kontakt mit Brasilien an genau dieser Stelle. Die Gebiete wurden später als Schutzreserven ausgewiesen, um die dort vorhandene Biodiversität zu bewahren.
Die lokale Bevölkerung nutzt den Wald auf traditionelle Weise und kennt viele Pflanzen, die als Heilmittel dienen. Diese Praktiken sind im täglichen Leben der Menschen sichtbar, die an den Rand der Reservate grenzen.
Der Zugang zu den Reservaten erfordert im Voraus Vorkehrungen durch autorisierte Führer, wobei Porto Seguro die Hauptanlaufstelle für Besucher darstellt. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der trockeneren Monate, wenn die Bedingungen im Wald angenehmer sind.
Die Reservate beherbergen 627 gefährdete Pflanzenarten und bieten Lebensraum für 620 Vogelarten, darunter 49 Arten, die nur in dieser Region vorkommen. Diese außergewöhnliche Konzentration seltener Vogelarten macht das Gebiet besonders bedeutsam für Vogelbeobachter und Naturforschung.
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