Jequié, Verwaltungsbezirk in Bahia, Brasilien
Jequié liegt im Südwesten von Bahia, etwa 365 Kilometer von Salvador entfernt und erstreckt sich über eine hügelige Landschaft mit landwirtschaftlichen Flächen und städtischen Gebieten. Die Autobahn BR-116 durchquert das Gebiet und verbindet mehrere Nachbarstädte entlang der Route.
Eine Siedlung entstand hier im frühen 19. Jahrhundert als Händler und Viehzüchter sich in der Region niederließen. Die offizielle Ernennung zur Stadt erfolgte am 24. Dezember 1866 und markierte den Übergang vom ländlichen Außenposten zum anerkannten Verwaltungszentrum.
Der Name leitet sich von einem indigenen Wort der Tupi-Sprache ab, das sich auf einen kleinen Fisch im nahen Fluss bezieht. Die Stadt dient heute als Handelszentrum für umliegende Gemeinden, wobei der Wochenmarkt Käufer aus der ganzen Region anzieht.
Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September, wenn die Regenfälle nachlassen und die Temperaturen am angenehmsten sind. Reisende sollten leichte Kleidung und Sonnenschutz mitbringen, besonders in den Sommermonaten von November bis März.
Eisenerzvorkommen im Boden erzeugen eine ungewöhnliche rötliche Färbung der Erde, die an vielen Stellen im Stadtgebiet sichtbar ist. Diese mineralreiche Zusammensetzung trägt auch zu den außergewöhnlich hohen Temperaturen bei, die im Sommer 48 Grad Celsius erreichen können.
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