Dique do Tororó, Künstlicher See im Zentrum von Salvador, Brasilien
Der Dique do Tororó ist ein künstlicher See, der sich etwa 2,5 Kilometer durch das Zentrum von Salvador erstreckt. Das Gewässer bietet ringsum Fußwege, Fahrradstrecken und eine Laufbahn für Sportler.
Der See entstand Ende des 17. Jahrhunderts als Befestigungsbau und markierte die Nordgrenze der Oberstadt Salvadors während der Kolonialzeit. Diese militärische Funktion prägte die Landschaft lange Zeit, bevor das Gewässer später zum Freizeitort wurde.
Acht große metallische Statuen auf dem Wasser stellen Orixás aus der Candomblé-Religion dar und werden nachts beleuchtet. Diese Kunstwerke von Tatti Moreno bilden einen wichtigen Treffpunkt für lokale Gemeinschaften, die hier religiöse und persönliche Momente teilen.
Das Gelände ist leicht erreichbar mit der U-Bahn-Station Campo da Pólvora oder mehreren Bushaltestellen entlang der Avenida Vasco da Gama. Die flachen, gut gekennzeichneten Wege eignen sich für alle Altersgruppen und unterschiedliche Aktivitäten.
Das Wasser wird unter nationalem Denkmalschutz bewacht und ist Salvadors einziger geschützter Süßwasserspeicher. Diese seltene Anerkennung unterstreicht die Bedeutung des Sees für die Stadt über seinen Freizeit- und Kunstwert hinaus.
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