Salvador, Koloniale Hafenstadt in Bahia, Brasilien
Salvador liegt an der Nordostküste Brasiliens auf einer Halbinsel zwischen der Allerheiligenbucht und dem Atlantik. Die Stadt ist in eine Oberstadt und eine Unterstadt aufgeteilt, die durch steile Hänge voneinander getrennt sind.
Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert als erste Hauptstadt Brasiliens angelegt und blieb über zwei Jahrhunderte lang das administrative Zentrum der portugiesischen Kolonie. Der Hafen entwickelte sich zu einem der wichtigsten Knotenpunkte für den atlantischen Handel.
Straßenmusiker und Trommelgruppen spielen oft auf den Plätzen der Altstadt, wo Capoeira-Kreise unter freiem Himmel stattfinden. Frauen in traditioneller Kleidung verkaufen Acarajé und andere lokale Gerichte an den Straßenecken.
Ein Aufzug verbindet die Oberstadt mit der Unterstadt und erleichtert die Fortbewegung zwischen den beiden Ebenen. Die engen Kopfsteinpflastergassen im historischen Zentrum eignen sich am besten zu Fuß.
Während des Karnevals ziehen Umzüge durch die Straßen, bei denen Musiker auf fahrenden Lkw spielen und Tausende Menschen hinter ihnen tanzen. Diese Feier dauert mehrere Tage und bringt eine große Vielfalt an Rhythmen und Tänzen auf die Straße.
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