Lagoa do Abaeté, Künstlicher Teich im Stadtteil Itapuã, Salvador, Brasilien.
Lagoa do Abaeté ist ein künstlicher See mit dunklem Wasser, umgeben von weißen Sanddünen und heimischer Vegetation im Viertel Itapuã. Das Wasser hat eine tiefe, schwarze Farbe, die einen starken Kontrast zu den hellen Dünen bildet und das Landschaftsbild besonders prägt.
Der Name stammt aus dem Tupi-Wort abaîté, das Schrecken oder Angst bedeutet und alte Überzeugungen über übernatürliche Kräfte in den Gewässern widerspiegelt. Die Stelle war lange Zeit ein wichtiger Arbeitsort für die Gemeinde und hatte für verschiedene Gruppen unterschiedliche Bedeutungen.
Der Ort ist für Anhänger des Candomblé von großer Bedeutung und war jahrelang ein Arbeitsplatz für Wascherinnen, die ihre Traditionen pflegten. Sie prägten das Leben rund um das Wasser und machten es zu einem Ort des Austauschs zwischen Gemeinden.
Man kann den See mit Taxi oder Mitfahrservice erreichen; der Haupteingang liegt an der Straße Ladeira Ibiama. Es empfiehlt sich, am frühen Morgen zu kommen, wenn die Sonne noch nicht zu stark scheint und das Wasser am besten zu sehen ist.
Die dunkle Färbung des Wassers entsteht durch Torfpartikel und organische Stoffe, nicht durch Tiefe oder Verschmutzung. Das Gebiet ist Teil des Metropolitanparks Lagoas e Dunas do Abaeté, wo man seltene Pflanzenarten und die ökologische Vielfalt der Region entdecken kann.
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