Pelourinho, Historisches Viertel im Centro Histórico, Salvador, Brasilien.
Pelourinho ist ein Stadtviertel im Zentrum von Salvador mit gepflasterten Gassen und Häusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Gebäude tragen leuchtende Farben wie Gelb, Rosa und Blau, während schmale Treppen die verschiedenen Ebenen des hügeligen Geländes verbinden.
Das Viertel entstand in der Mitte des 16. Jahrhunderts als Teil der ersten dauerhaften portugiesischen Siedlung in Brasilien. Über Jahrhunderte wohnten hier wohlhabende Kaufleute und Beamte, bis das Gebiet im 20. Jahrhundert verfiel und später restauriert wurde.
Der Name bedeutet übersetzt Pranger und erinnert an einen Platz, an dem früher Strafen vollzogen wurden. Heute treten in den Gassen oft Musiker und Tänzer auf, die afrobrasilianische Rhythmen spielen und das Viertel mit Klängen beleben.
Die engen Gassen und Treppen eignen sich am besten für einen Besuch zu Fuß, da Autos hier kaum fahren können. Wer den Aufstieg vermeiden möchte, kann den Elevador Lacerda nutzen, der die Unterstadt mit dem höher gelegenen Zentrum verbindet.
An manchen Abenden treten Gruppen auf, die Capoeira zeigen, eine Kampfkunst mit akrobatischen Bewegungen und Musik, die afrikanische und brasilianische Traditionen verbindet. Die Vorführungen finden meist auf offenen Plätzen statt und Zuschauer bilden oft einen Kreis um die Kämpfer.
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