Estação Calçada, Bahnhof im Stadtteil Calçada, Salvador, Brasilien
Estação Calçada ist ein Bahnhof in erhobener Lage mit einem großzügigen Grundriss, der erhöhte Gehwege hat, die die Bahnsteige mit einem Busterminal verbinden. Das Gebäude beherbergt auf der unteren Ebene verschiedene kleine Läden, Lotterieverkaufsstellen und Sanitäranlagen neben einem größeren Einzelhandelsfläche.
Der Bahnhof wurde 1860 eröffnet und diente als wichtiger Verbindungspunkt zum Hafen von Salvador, bis der Eisenbahnzweig in den 1990er Jahren stillgelegt wurde. Das Gebäude hat sich danach in einen Verkehrsknotenpunkt mit Bussen und anderen Diensten umgewandelt.
Der Bahnhof steht in einem Viertel, das in den 1890er Jahren die erste Arbeitersiedlung Brasiliens hatte, die vom Industriellen Luís Tarquínio gegründet wurde. Dieser Ort zeigt heute noch die Spuren dieser frühen Arbeitergemeinschaft in seiner Struktur und seinem Charakter.
Der Ort ist relativ leicht zu erreichen, wenn man von der Nähe des Busbahnhofs ausgeht, der mit anderen Verkehrsmitteln verbunden ist. Besucher sollten beachten, dass die Struktur mehrere Ebenen hat und dass einige Bereiche ruhig sind, während andere mit Bussen aktiv sind.
Unter dem Asphalt sind die alten Eisenbahngleise noch sichtbar, ein Hinweis auf die einstige Funktion des Ortes als Verkehrsknotenpunkt. Heute ist das Gebäude auch mit dem Bike Salvador System verbunden, das seit 2014 Fahrradverleih bietet.
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