Asepò Erán Opé Olùwa, Candomblé-Tempel in Cachoeira, Brasilien.
Asepò Erán Opé Olùwa, auch Terreiro Viva Deus genannt, ist ein Candomblé-Terreiro in Cachoeira, Bahia, das 1911 von José Domingos Santana, genannt Zé do Vapor, gegründet wurde. Das heute etwa 36.938 m² große Gelände umfasst einen barracão de festas, Häuser mit assentaramentos für die Orixás und Unterkünfte für die filhos de santo während der Feste sowie ein bewaldetes Ritualareal.
Gegründet am 23. Juni 1911 von José Domingos Santana, genannt Zé do Vapor, ist das Terreiro seither ohne Unterbrechung in Betrieb. Das ursprünglich rund 4,3 Hektar große Gelände stiftete der Maestro Tranquilino Bastos (1850-1935), nachdem Zé do Vapor das Leben von dessen Frau Joana Ursulina Uzêda gerettet hatte. Nach Jahren ohne Leitung von 1962 bis 1982 führte Babalaxé Luis Sérgio Barbosa das Haus bis 2012, danach Dona Daddy.
Der Terreiro folgt der Nagô-Vodum-Tradition und verehrt Ogum, Iemanjá und Oxumaré, die Orixás des Gründers Zé do Vapor, sowie die Caboclos. Der Festpavillon (barracão) und die Häuser mit den Assentamentos der Gottheiten dienen den jährlichen Feiern, während derer die Filhos de Santo auf dem Gelände wohnen. Der Terreiro liegt in Terra Vermelha, wie ein in Marcos Carvalhos Buch über Gaiaku Luíza zitiertes Zeugnis berichtet.
Besucher sollten die Tempelleitung im Voraus kontaktieren, um an religiösen Zusammenkünften teilzunehmen. Spezifische Kleiderordnungen und Verhaltensrichtlinien sind zu beachten, um den Respekt vor dem heiligen Raum zu wahren.
Das Land stiftete Maestro Tranquilino Bastos (1850–1935), nachdem Zé do Vapor das Leben von dessen Frau Joana Ursulina Uzêda gerettet hatte. Von den ursprünglich 4,3 Hektar sind durch Bodenspekulation und Eindringen, vor allem im bewaldeten Kultbereich, nur rund 36.938 m² geblieben.
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