Cachoeira, Kolonialstadt in Bahia, Brasilien
Cachoeira ist eine Gemeinde entlang des Flusses Paraguaçu im brasilianischen Bundesstaat Bahia. Die Siedlung erstreckt sich über ein hügeliges Gebiet mit gepflasterten Straßen, die zwischen Kirchen, Herrenhäusern und niedrigen Wohnhäusern mit Ziegeldächern verlaufen.
Europäische Siedler gründeten Anfang des 16. Jahrhunderts einen Außenposten am Flussufer und verwandelten die Gegend in ein Zentrum für Zuckerrohr und Tabak. Die Gemeinde spielte im 19. Jahrhundert eine zentrale Rolle in regionalen Konflikten und Unabhängigkeitsbewegungen.
Die örtlichen Schreine und Kultstätten gehören zu den ältesten des afrobrasilianischen Glaubens im Land und ziehen Gläubige aus vielen Teilen Brasiliens an. Feste und Prozessionen durchziehen das Jahr, wobei die Teilnehmer in traditioneller Kleidung durch die engen Gassen ziehen und Trommeln und Gesang die Luft erfüllen.
Viele Sehenswürdigkeiten liegen zu Fuß erreichbar im historischen Kern, wo steile Hügel und unebenes Pflaster bequeme Schuhe erforderlich machen. Die Tageshitze lässt sich am besten in den Morgenstunden oder am späten Nachmittag vermeiden, wenn kühlere Brisen vom Fluss hereinkommen.
Eine alte steinerne Brücke aus dem späten 19. Jahrhundert überspannt den Fluss und verbindet beide Flussufer mit mehreren hohen Bögen, die den Schiffsverkehr darunter passieren lassen. Die Struktur trägt ihren Namen nach einem Kaiser und dient bis heute sowohl Fußgängern als auch Fahrzeugen.
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