Morro do Chapéu State Park, Staatspark in Bahia, Brasilien
Der Morro do Chapéu Staatspark ist ein 46.000 Hektar großes Schutzgebiet in Bahia, das in der Höhe von 1.012 Metern liegt und mehrere Flussquellen beherbergt. Der Park umfasst Nebenflüsse der Flüsse Salitre, Jacaré, Utinga und Jacuípe sowie verschiedene Gesteinsformationen.
Das Schutzgebiet wurde ursprünglich 1973 durch Dekret begründet, war aber zunächst nicht aktiv und wurde erst 1998 durch ein neues Dekret offiziell wiederbelebt. Diese Verzögerung prägt die heutige Infrastruktur des Parks.
Der Park enthält mehrere archäologische Stätten mit prähistorischen Höhlenmalereien in den Höhlen Brejões, Boa Esperança, Igrejinha und Cristal. Diese Kunstwerke zeigen, dass die Region seit langem von Menschen bewohnt wird.
Der Park bietet Wanderungen, Vogelbeobachtung und Erkundung geologischer Formationen sowie Möglichkeiten zur Erforschung der lokalen Flora. Besucher sollten sich auf unterschiedliche Höhenlagen und wechselnde Bedingungen vorbereiten.
Das Schutzgebiet behält über 540 katalogisierte Quellen, die es zu einem der quellenreichsten Gebiete der Region machen. Diese zahlreichen Wasserquellen entstanden durch die besondere Topografie und das Klima des Ortes.
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