Itaberaba, Gemeinde im Bundesstaat Bahia, Brasilien.
Itaberaba ist eine Gemeinde im Nordosten Bahias, die sich über ein hügeliges Gelände erstreckt. Das Gebiet wird durch Ackerbau geprägt, wobei Ananas der wichtigste Ertrag ist.
Die europäische Besiedlung begann 1768 mit der Gründung der São-Simão-Farm durch Kapitän Manuel Rodrigues Cajado. Diese Anfänge legten den Grundstein für die spätere Entwicklung der Gemeinde.
Die Stadt bewahrt die Erinnerung an die Maracás-Indianer, ein kriegerisches Volk der Tapuia-Gruppe, das vor der europäischen Besiedlung das Land beherrschte. Ihre Spuren finden sich in den Namen von Orten und in der lokalen Tradition wieder.
Die Gegend hat ganzjährig gemäßigte bis warme Temperaturen mit trockenerem und feuchterem Wechsel je nach Jahreszeit. Besucher sollten sich auf längere Distanzen in diesem ländlichen Gebiet einstellen, da die Infrastruktur verstreut ist.
Das Gebiet ist der größte Ananasanbauer in Bahia geworden und hat sich damit eine besondere Rolle in der regionalen Landwirtschaft gesichert. Diese Spezialisierung prägt die Landschaft und das wirtschaftliche Leben der Gegend stark.
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