Camaçari, Industriezentrum in Groß-Salvador, Brasilien
Camaçari ist eine Großstadt in Bahia, Brasilien, die sich auf einem Gebiet von mehr als siebenhundert Quadratkilometern zwischen Industrieanlagen, Wohnvierteln und Grünflächen erstreckt. Die Stadt liegt etwa vierzig Meter über dem Meeresspiegel und bildet einen wichtigen Teil der Metropolregion Salvador.
Jesuiten gründeten hier im Jahr 1558 eine kleine Siedlung, die jahrhundertelang von der Landwirtschaft lebte. Der Bau petrochemischer Anlagen in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts verwandelte die Region in ein bedeutendes Industriezentrum.
Der Name der Stadt stammt von einem Tupi-Ausdruck für einen einheimischen Baum, der in der Küstenregion wächst. Die Bewohner pflegen einen lebhaften Alltag zwischen modernen Fabriken und traditionellen Festen, die afrikanische Rhythmen und regionale Küche miteinander verbinden.
Moderne Autobahnen verbinden die Stadt mit Salvador, und öffentliche Verkehrsmittel verkehren regelmäßig zwischen den verschiedenen Stadtteilen. Besucher finden sowohl städtische Bereiche mit Geschäften und Dienstleistungen als auch ruhigere Wohnviertel in der Umgebung.
Der integrierte Petrochemiekomplex gilt als der größte in Südamerika und produziert Rohstoffe für zahlreiche Industrien. Die Anlagen prägen seit Jahrzehnten die Landschaft und die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region.
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