Caatinga, WWF-Ökoregion im Nordosten Brasiliens
Die Caatinga ist eine Ökoregion im nordöstlichen Brasilien, geprägt von dornigen Bäumen, Kakteen und Sträuchern, die lange Trockenzeiten überstehen. Die Vegetation verliert während der Dürre ihre Blätter und verwandelt weite Flächen in eine graue Landschaft.
Menschliche Gruppen leben hier seit Jahrtausenden und hinterließen Steinwerkzeuge und Felsmalereien in Höhlen. Die Anpassung an die Trockenheit prägte die Lebensweise dieser frühen Bewohner über lange Zeiträume.
Der Begriff Caatinga stammt aus der Tupi-Sprache und bedeutet weißer Wald, was das traditionelle Wissen der einheimischen Gemeinschaften dieser Halbwüste widerspiegelt.
Die Region ist am besten während der Regenzeit zu besuchen, wenn die Pflanzen grün werden und die Landschaft sich verändert. Wasser und Sonnenschutz sind während der Trockenzeit unerlässlich, da Schatten rar ist.
Viele Pflanzen hier wachsen nur in dieser Trockenzone und nirgendwo sonst auf der Welt. Einige Kakteenarten speichern Wasser in ihren dicken Stämmen und blühen nach den ersten Regenfällen.
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