Reentrâncias Maranhenses Environmental Protection Area, Umweltschutzgebiet in Maranhão, Brasilien
Das Naturschutzgebiet Reentrâncias Maranhenses umfasst knapp 2,7 Millionen Hektar entlang der nordostlichen Kuste Brasiliens und zeigt eine vielfältige Landschaft aus Buchten, Flussarmen und ausgedehnten Mangrovenwäldern. Die Gewässer sind von komplexen Ästuaren durchdrungen, die zwischen Festland und Meer übergehen.
Das Gebiet wurde 1991 zum Schutzgebiet erklart und 1993 von der Ramsar-Konvention anerkannt, was seine internationale Bedeutung als Feuchtgebiet bestatigt. Diese beiden Meilensteine markieren den Beginn strukturierter Bemuhungen zum Schutz dieser besonderen Kustenlandschaft.
Traditionelle Fischergemeinden in dieser Region wenden seit Generationen überlieferte Fangtechniken an und nutzen dabei nachhaltig die Ressourcen des Schutzbezirks zur Sicherung ihres Lebensunterhalts.
Die beste Zeit fur einen Besuch ist wahrend der trockeneren Monate, wenn die Mangroven leichter zugänglich sind und die Wege stabiler sind. Besucher sollten lokale Fuehrer engagieren und sich an Zugangsregeln halten, da viele Teile des Gebiets nur mit spezieller Genehmigung betreten werden durfen.
Das Gebiet beherbergt die großte zusammenhängende Mangrovenflache der Welt und zieht auch eine bemerkenswerte Ansammlung von Zugvogeln an. Die Kombination aus dieser pflanzlichen Vielfalt und der Vogelkonzentration macht es zu einem der wertvollsten Okosysteme Südamerikas fur die Wissenschaft.
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