Quilombo Abacatal-aurá, quilombo community in Ananindeua, Pará, Brazil
Quilombo Abacatal-aurá ist eine Gemeinde in Ananindeua, etwa 300 Jahre alt, gegründet um eine alte Zuckermühle herum. Heute leben dort rund 150 Familien auf über 580 Hektar Land, das seit 1999 und 2008 offiziell anerkannt ist.
Die Gemeinde entstand um 1710 als Zufluchtsort für befreite und entkommene Sklaven und ihre Nachkommen, die ihre Traditionen bewahrten. Die offizielle Anerkennung der Regierung im Jahr 2012 bestätigte seinen Status als Ort mit afrobrasilianischen Wurzeln.
Die Gemeinde bewahrt ihre Traditionen durch Musik, Handwerk und Tänze, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Band Toró-Açu unterrichtet Kinder seit 2016 durch Lieder über ihre Geschichte und Wurzeln.
Der beste Weg, die Gemeinde zu besuchen, ist, sich vorab anzumelden und mit lokalen Führern zu sprechen, um ihre Geschichte und tägliche Leben zu verstehen. Die nahegelegenen Flüsse und das umliegende Land bieten Einblicke in die traditionelle Lebensweise der Bewohner.
Die Gemeinde kämpft gegen Verschmutzung durch nahegelegene Abfalldeponien und Abwasser, was ihre Flüsse und Umwelt bedroht. Diese alltägliche Herausforderung zeigt ihre hartnäckige Bestimmung, ihr Land und ihre Lebensweise gegen äußere Druck zu schützen.
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