Amarante, Gemeinde im Bundesstaat Piauí, Brasilien
Amarante ist eine kleine Gemeinde im Bundesstaat Piauí in Brasilien, die am Ufer des Flusses Parnaíba liegt. Die Stadt wird außerdem von zwei weiteren Flüssen, dem Canindé und dem Mulato, begleitet, was ihr eine markante Lage im Landesinneren verleiht.
Amarante wurde 1871 offiziell gegründet, nachdem die Verwaltung in den Hafen von São Gonçalo do Amarante am Ufer des Parnaíba verlegt worden war. Die Nähe zum Fluss förderte den Handel und ermöglichte eine Verbindung zwischen dem Landesinneren und der Küste.
Die Escadaria Da Costa e Silva ist eine Treppe, die mit Gemälden geschmückt ist, die lokale Poeten, historische Geschichten und wirtschaftliche Symbole der Region zeigen. Sie führt zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man die gesamte Stadt überblicken kann.
Amarante ist über die Bundesstraßen BR-316, BR-343 und die PI-130 erreichbar, die durch das Innere von Piauí führen. Wer aus Teresina anreist, sollte mit einer Fahrt von etwa zweieinhalb Stunden rechnen.
In der Nähe von Amarante befindet sich Mimbó, eine der ersten anerkannten Gemeinschaften in Brasilien, die von geflohenen Versklavten gegründet wurde und ihren Ursprung in Höhlen am Flussufer hat. Diese Geschichte ist wenigen Besuchern bekannt, obwohl die Stätte heute besichtigt werden kann.
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