Teresina, Staatshauptstadt in Piauí, Brasilien
Teresina ist die Hauptstadt des Bundesstaates Piauí im Nordosten Brasiliens und erstreckt sich entlang des Flusses Parnaíba, der die Grenze zum Bundesstaat Maranhão bildet. Mehrere Brücken verbinden die Stadt mit Timon auf der gegenüberliegenden Uferseite und schaffen so eine enge Verbindung zwischen beiden Bundesstaaten.
Die Siedlung hieß ursprünglich Vila Nova do Poty und wurde 1852 in Teresina umbenannt, als sie zur Hauptstadt von Piauí wurde. Der neue Name ehrte die brasilianische Kaiserin Teresa Cristina und markierte den Beginn einer neuen Phase für den Bundesstaat.
Teresina trägt seinen Namen nach Kaiserin Teresa Cristina, deren Ehrentitel sich in vielen lokalen Institutionen und Straßen widerspiegelt. Der Dom der Schmerzhaften Mutter Gottes dient als wichtiger Treffpunkt für Pilger und Gemeindemitglieder aus dem gesamten Bundesstaat.
Der örtliche Flughafen bietet Verbindungen zu den größten brasilianischen Städten und erleichtert die Anreise aus verschiedenen Landesteilen. Die Uferpromenade entlang des Parnaíba lädt zu Spaziergängen ein und bietet Ausblicke auf den Fluss und die gegenüberliegende Küste von Maranhão.
Diese Hauptstadt im Nordosten Brasiliens liegt als einzige der Region nicht an der Atlantikküste und befindet sich stattdessen 366 Kilometer landeinwärts. Der Fluss Parnaíba dient dabei als natürliche Grenze und Handelsroute, die bis zum Hafen von Parnaíba am Meer führt.
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