Alcântara, Koloniale Gemeinde in Maranhão, Brasilien.
Alcântara ist eine Gemeinde in Maranhão mit engen Kopfsteinpflasterstraßen, weißgetünchten Häusern mit Innenhöfen und zahlreichen Kirchenbauten aus der Kolonialzeit. Die Architektur zeigt noch heute das Erbe der portugiesischen Besiedlung, und viele Gebäude bewahren ihre ursprüngliche Gestalt.
Französische Siedler gründeten den Ort im 16. Jahrhundert, doch die Portugiesen übernahmen ihn bald zur Unterstützung ihrer Anstrengungen, São Luís zurückzuerobern. Die Kontrolle über diesen Ort war für die Machtverhältnisse in der Region entscheidend.
Die Bevölkerung lebt die afrobrasilianischen Wurzeln der Region durch Musik und Tanz aus, besonders beim Tambor de Crioula, das die Straßen bei Festen belebt. Diese Ausdrucksformen sind tief in der täglichen Kultur verankert und prägen das Zusammenleben der Menschen vor Ort.
Besucher erreichen den Ort mit regelmäßigen Fährverbindungen von São Luís aus, die etwa eine Stunde dauern. Die beste Zeit zum Erkunden ist früh morgens oder zum Sonnenuntergang, wenn es weniger heiß ist und das Licht die alten Häuser wunderbar in Szene setzt.
Das brasilianische Raumfahrtzentrum auf dem Gelände macht diesen Ort zu einem wichtigen Standort für Weltraumforschung in Südamerika. Die Kombination aus kolonialem Erbe und moderner Raumfahrttechnik schafft einen ungewöhnlichen Kontrast in der Region.
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