Swakopmund, Küstenstadt in der Region Erongo, Namibia
Swakopmund ist eine Küstenstadt in der Region Erongo in Namibia, die sich zwischen dem Atlantik und der Namib-Wüste erstreckt. Die breiten Straßen führen an Kolonialbauten vorbei, während Palmen und niedrige Gebäude das Stadtbild prägen.
Die deutsche Kolonialverwaltung gründete den Ort 1892 als Hafen für Deutsch-Südwestafrika. Nach dem Ersten Weltkrieg ging die Verwaltung an Südafrika über, das bis zur namibischen Unabhängigkeit 1990 die Kontrolle behielt.
Der Name leitet sich vom Fluss Swakop ab, der nur selten Wasser führt und durch die Stadt verläuft. Heute leben hier mehrheitlich Einwohner mit Damara- und Ovambo-Wurzeln, während deutsche Sprachkenntnisse im Alltag noch verbreitet sind.
Die Stadt liegt etwa 360 Kilometer westlich von Windhoek an der Küste und ist über die Nationalstraße B2 erreichbar. Morgenstunden bieten klare Sicht, während nachmittags oft Nebel vom Meer aufzieht.
Der Leuchtturm von 1902 steht noch heute und nutzt elektrisches Licht statt Petroleum. Eine Forschungsstation für Wüstenökologie arbeitet am Stadtrand, wo Namib und Atlantik aufeinandertreffen.
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