Onelungo Ponds, Kulturlandschaft und Erbstätte in der Region Omusati, Namibia
Onelungo Ponds sind eine Gruppe flacher Wasserbecken in der Region Omusati im Norden Namibias, die als Kulturlandschaft und nationales Erbe anerkannt sind. Die Becken entstehen, wenn sich Regenwasser in Vertiefungen sammelt, und sind von einheimischen Fruchtbäumen gesäumt, während in den Gewässern Fische leben.
Die Teiche wurden laut lokaler Überlieferung von König Kamhaku angelegt, um Regenwasser zu speichern, und sind seit Generationen Teil des Lebens der Mbalantu. Mit der Zeit wurden sie als offizielle Kulturstätte Namibias anerkannt und unter Schutz gestellt.
Die Teiche, die von den Einheimischen eendobe genannt werden, sind ein zentraler Teil des Alltags der Mbalantu. Der Beginn der Angelsaison wird durch ein Ritual eingeleitet, bei dem ein Fisch gefangen, am Wohnsitz des Königs gegrillt und dann wieder ins Wasser geworfen wird.
Der Ort liegt im nördlichen Namibia in der Region Omusati und ist am besten mit einem eigenen Fahrzeug zu erreichen, da das Gebiet abgelegen ist. Ein Besuch in der Regenzeit oder kurz danach lohnt sich, da die Teiche dann am wasserreichsten sind.
Es heißt, wenn jemand Wasser aus den Teichen schöpft, ohne zuvor das vorgeschriebene Ritual durchgeführt zu haben, bleiben die Körbe leer oder das Wasser färbt sich rot. Diese Überzeugung zeigt, wie eng Alltagshandlungen und überlieferte Regeln in dieser Gemeinschaft miteinander verknüpft sind.
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