Skelettküste, Küstenregion im Nordwesten Namibias.
Die Skelettküste ist ein Küstenstreifen im Nordwesten Namibias, wo die kalte Benguelaströmung auf die Namib-Wüste trifft und dichte Nebelbänke sowie starke Winde erzeugt. Der Strand zeigt eine karge Landschaft aus Sand, Felsen und gelegentlichen Flussmündungen, die sich durch die Dünen schlängeln und nur wenige Male im Jahr Wasser führen.
Schiffe strandeten hier seit dem 15. Jahrhundert, als portugiesische Seefahrer versuchten, die afrikanische Küste zu kartieren und dabei auf Nebel und gefährliche Strömungen stießen. Der Untergang des deutschen Frachtschiffs Eduard Bohlen im Jahr 1909 markierte eines der bekanntesten Wracks, das heute durch wandernde Dünen weit im Landesinneren liegt.
Die einheimischen Völker tauften diesen Küstenabschnitt „Das Land, das Gott im Zorn erschuf
Der Zugang erfolgt meist über geführte Safaris oder Charterflüge, da weite Teile nur schwer auf dem Landweg erreichbar sind. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da der Nebel und der Wind die Temperaturen auch im Sommer kühl halten.
Walknochen liegen verstreut zwischen Schiffswracks am Strand und zeugen von der reichen Meerestierwelt, die trotz der rauen Bedingungen hier existiert. Wüstenelefanten wandern entlang der saisonalen Flüsse und haben gelernt, in dieser extremen Umgebung mit sehr wenig Wasser zu überleben.
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