Namib-Skelettküste-Nationalpark, Nationalpark im westlichen Namibia.
Der Namib-Naukluft-Nationalpark liegt im Westen Namibias und erstreckt sich von der Atlantikküste über orangerote Sanddünen bis zum Großen Steilabbruch im Landesinneren. Er umfasst trockene Flusstäler, Bergplateaus und kilometerlange Sandflächen, die bei Sonnenaufgang in wechselnden Rottönen leuchten.
Die Gebietsreservierung entstand 1979 durch Zusammenlegung zweier älterer Schutzzonen und sollte die Wüstenlandschaft und Bergtierwelt gemeinsam bewahren. Die Grenzziehung folgte teilweise den kolonialen Verwaltungslinien, die Deutschland in der Zeit um 1900 in der damaligen Schutzgebietsära gezogen hatte.
Die Parkbenennung verbindet das Nama-Wort für ‚weiter Raum' mit der Naukluftgebirgskette, ein sprachliches Zeugnis der Landbewohner und deutschen Kolonialzeit. Oryx-Antilopen durchstreifen heute die Sandflächen und sind zum Wappentier Namibias geworden, als Symbol für Anpassung an die raue Wüstenlandschaft.
Die Zufahrt führt über asphaltierte Straßen, wobei der Sesriem-Eingang den Hauptzugangspunkt bildet. Frühe Morgenstunden bieten kühlere Temperaturen und besseres Licht zum Fotografieren der Dünenformation, deshalb öffnet das Tor vor Sonnenaufgang.
Einige der höchsten Sanddünen der Erde erheben sich hier über 300 Meter (rund 1000 Fuß) und bilden ein welliges Relief aus gehärteten und losen Sandlagen. Die Wüste selbst gilt als die älteste der Welt, da sie seit etwa 80 Millionen Jahren trocken geblieben ist.
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