Camdeboo-Nationalpark, Nationalpark in Eastern Cape, Südafrika
Der Camdeboo-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der Ostkap-Provinz Südafrikas, das eine halbtrockene Karoo-Landschaft mit Felsklippen und weiten offenen Ebenen umfasst. Das Gelände wird von Doleritformationen geprägt, die der Gegend ihr charakteristisches Aussehen verleihen.
Das Gebiet wurde erstmals 1979 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und 2005 zu einem Nationalpark erhoben. Diese Aufwertung spiegelte den wachsenden Willen wider, die für die Karoo-Region typische Tier- und Pflanzenwelt langfristig zu schützen.
Der Name des Parks stammt aus der Sprache der Khoi und bedeutet so viel wie grünes Tal, was auf die tiefen Wurzeln der indigenen Bevölkerung in dieser Region hinweist. Wer durch das Gelände geht, bemerkt, wie stark diese Geschichte im Land selbst sichtbar geblieben ist.
Der Park liegt in der Nähe der Stadt Graaff-Reinet und ist von dort aus gut zu erreichen. Früh morgens oder am späten Nachmittag zu besuchen ist angenehmer, da die Temperaturen in der Karoo tagsüber sehr hoch werden können.
Das sogenannte Valley of Desolation beherbergt senkrechte Dolerit-Säulen, die an riesige Orgelpfeifen erinnern und eine Höhe von über 100 Metern erreichen. Was viele nicht wissen: Die Aussicht von dort oben auf die weite Karoo-Ebene ist genauso eindrucksvoll wie die Felsen selbst.
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