Griqualand East, Historischer Griqua-Staat im östlichen Kap, Südafrika
Griqualand East ist ein historisches Griqua-Gebiet in der Eastern Cape-Provinz Südafrikas, das sich zwischen den Flüssen Umzimkulu und Kinira erstreckt. Die Region umfasst unterschiedliche Landschaften mit Hügeln, Flussebenen und zahlreichen Siedlungen, wobei Kokstad als regionales Zentrum dient.
Das Gebiet wurde 1862 von Adam Kok III gegründet, nachdem die Griqua-Bevölkerung aus der Kapkolonie migriert war. 1874 wurde das Territorium unter britische Kontrolle gestellt und somit ein Teil des wachsenden britischen Reichs in Südafrika.
Die Region bewahrt die Traditionen der Griqua-Bevölkerung, die von europäischen Siedlern und den Khoikhoi abstammt, durch lokale Versammlungen, Musik und Zeremonien. Diese Praktiken sind heute noch in Gemeindeereignissen und alltäglichen Feierlichkeiten sichtbar.
Besucher erreichen das Regionalzentrum Kokstad über die N2-Autobahn, die die Gegend mit den wichtigsten südafrikanischen Städten verbindet. Die beste Reisezeit ist während der trockeneren Monate, wenn die Straßenverhältnisse am günstigsten sind.
Das Gebiet führte 1874 sein eigenes Währungssystem ein, mit Münzen, die in Deutschland geprägt wurden. Diese Münzen zirkulierten als offizielles Zahlungsmittel im gesamten Griqua-Staat und sind heute begehrte Sammlerstücke.
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