Sibudu-Höhle, Archäologischer Felsunterstand in KwaZulu-Natal, Südafrika.
Sibudu Cave ist ein Sandstein-Unterschlupf im Bundesstaat KwaZulu-Natal, der sich über 55 Meter erstreckt und 18 Meter breit ist. Der Felsvorsprung liegt an einer bewaldeten Klippe oberhalb des Tongati River und bietet Schutz vor Wind und Regen.
Archäologen begannen 1983 mit Ausgrabungen und legten Besiedlungsphasen frei, die von vor 77.000 bis vor 38.000 Jahren reichen. Die Fundstelle zeigt, wie frühe Menschen den Ort über lange Zeiträume hinweg immer wieder nutzten.
Besucher sehen Schichten aus der Mittelsteinzeit, die zeigen, wie Menschen ihre Werkzeuge und Klebstoffe über Jahrtausende entwickelt haben. Die Funde dokumentieren den Übergang zu komplexeren Fertigkeiten durch erhaltene Artefakte in den verschiedenen Ablagerungen.
Die Stätte liegt 40 Kilometer nördlich von Durban und 15 Kilometer vom Meer entfernt, umgeben von Zuckerrohrfeldern. Der Zugang erfolgt über unbefestigte Wege durch landwirtschaftlich genutztes Gelände.
Forscher fanden hier die älteste bekannte Knochennadel der Welt, die auf 61.000 Jahre zurückdatiert wird. Abnutzungsspuren an dem Objekt deuten darauf hin, dass Menschen damit Tierhäute durchstachen.
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