KwaZulu-Natal, Verwaltungsbezirk im Südosten Südafrikas
KwaZulu-Natal ist eine Provinz im Südosten Südafrikas, die sich von der Küste des Indischen Ozeans bis zu den Drakensbergen erstreckt. Die Topographie umfasst subtropische Strände, das zentrale Midlands-Plateau und Bergregionen, die bis auf über 3.300 Meter ansteigen.
Die Provinz wurde 1994 gegründet, als die damalige Regierung das Zulu-Homeland KwaZulu mit der Natal-Provinz zusammenführte und Pietermaritzburg zur Hauptstadt ernannte. Diese Neuordnung folgte dem Ende der Apartheid und dem Übergang zu demokratischer Verwaltung.
Zulukultur prägt das alltägliche Leben hier, von Handwerkskunst über Musiktraditionen bis zu Sprache, die in den meisten Dörfern und Stadtteilen zu hören ist. Indische Gemeinden bringen eine reiche kulinarische und religiöse Tradition mit sich, die sich besonders in Durban und umliegenden Küstenorten zeigt.
Zwei UNESCO-Welterbestätten, der iSimangaliso-Feuchtgebietspark und der uKhahlamba-Drakensberg-Park, bieten weite Gebiete für Wildbeobachtung und Wandern. Küstenorte wie Durban eignen sich das ganze Jahr über für Strandbesuche, während die Berge im südafrikanischen Winter oft kühl und neblig sind.
Das Gebiet beherbergt das Ingonyama-Treuhandsystem, das von der Zulu-Monarchie verwaltet wird und weite Landflächen unter traditioneller Führung betreut. Dieses parallele System neben staatlicher Verwaltung lässt ältere Landbesitzstrukturen fortbestehen, die für viele Gemeinden weiterhin gelten.
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