Kolwezi, Bergbauzentrum in der Provinz Lualaba, Demokratische Republik Kongo
Kolwezi ist ein Bergbauzentrum in der Provinz Lualaba im Südosten des Kongo, das auf einer trockenen Ebene mit mineralreichen Vorkommen liegt. Die Stadt entstand dort, wo einst Akazien- und Miombowälder standen, bevor der Bergbau die Landschaft veränderte.
Die Stadt wurde 1938 als Hauptquartier der Union Minière du Haut Katanga gegründet und erhielt 1971 offiziell den Stadtstatus mit den Gemeinden Dilala und Manika. Diese Gründung markierte den Wendepunkt von einer Waldregion zu einem modernen Bergbaugebiet.
Das Zentrum der Stadt dreht sich um den Rond Point de L'Indépendance, wo sich Bewohner und Besucher treffen. Die verschiedenen Stadtteile erzählen von der Bergbaugeschichte und prägen bis heute das tägliche Leben der Menschen.
Die Stadt ist über die Transafrikanische Straße 9 erreichbar und verfügt über einen Bahnhof mit Verbindungen zu größeren Städten. Der südlich gelegene Flughafen liegt etwa 6 Kilometer entfernt und bietet zusätzliche Anreisemöglichkeiten.
Der Stausee Nzilo entstand durch die Aufstauung des Flusses Lualaba und versorgt die Region mit Strom und Wasser für Bergbauaktivitäten. Dieser See ist weniger bekannt, spielt aber eine entscheidende Rolle für die Versorgung der gesamten Bergbauindustrie vor Ort.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.