Bangweulusümpfe, Geschütztes Feuchtgebietssystem in der Provinz Luapula, Sambia
Bangweulu ist ein großes Sumpfgebiet in der Provinz Luapula, das sich über Tausende von Quadratkilometern erstreckt und aus verschiedenen Landschaften wie Überflutungsebenen und saisonal überfluteten Graslandschaften besteht. Das System wird von zahlreichen Fluessen gespeist und bildet ein komplexes Mosaik aus Wasserwegen, Inseln und offenen Flachen.
Das Gebiet wurde erstmals in den 1940er Jahren wissenschaftlich dokumentiert, was zu seiner Anerkennung als Ramsar-Gebiet und als wichtiges Vogelschutzgebiet durch BirdLife International fuehrte. Diese Anerkennung markierte den Beginn eines formalisierten Schutzes fuer diesen bedeutenden Lebensraum.
Die lokalen Gemeinschaften nutzen die Sümpfe für ihre traditionelle Fischerei und Imkerei, wobei sie über Generationen überlieferte Techniken anwenden. Diese Praktiken prägen bis heute das Leben der Menschen in der Region und zeigen ein tiefes Verständnis für die Natur.
Der beste Zeitpunkt fuer einen Besuch ist zwischen Mai und Oktober, wenn der Wasserstand niedrig genug ist, um die Wasserwege und Sumpfgebiete zu durchqueren. Die Anreise erfolgt ueber Chiengi, und man sollte bedenken, dass die Infrastruktur in dieser abgelegenen Region begrenzt ist.
Dieser Ort beherbergt den seltenen Schuhschnabel, einen grosen Vogel mit ungewoehnlichem Aussehen, der in wenigen Gebieten der Welt vorkommt. Die Population von schwarzen Wasserböcken, einer halbaqualischen Antilopenart, zahlt Zehntausende und zeigt die besondere Faehigkeit dieser Tiere, in dieser Umgebung zu leben.
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