Copperbelt, Bergbauregion in der Provinz Copperbelt, Sambia.
Die Copperbelt erstreckt sich entlang der Grenze zwischen Nordsambia und dem Südosten der Demokratischen Republik Kongo und enthält erhebliche Kupfer- und Kobaltlagerstätten in den Katanga-Supergruppen-Formationen. Die Region verbindet bedeutende Bergbaustädte wie Ndola, Kitwe, Chingola, Luanshya und Mufulira durch ein etabliertes Netz von Straßen und Eisenbahnen, das sich bis nach Kongo erstreckt.
Frederick Russell Burnham entdeckte 1895 bedeutende Kupferlager in der Nähe des Kafue-Flusses, was zur Gründung ausgedehnter Bergbaubetriebe in Zentralafrika führte. Die Entwicklung beschleunigte sich daraufhin rasch, als internationale Unternehmen in das Gebiet einzogen.
Die Lamba stammen von den Luba- und Lunda-Königreichen ab und haben ihre Kupferhandwerkstradition in dieser Region bewahrt, die früher als Lambaland bekannt war. Diese Verbindung zur handwerklichen Verarbeitung prägt bis heute das Selbstverständnis der lokalen Gemeinschaften.
Der Besuch erfordert eine gute Vorbereitung, da die Region groß ist und die beste Erkundung mit eigenem Transport oder organisierten Touren stattfindet. Die Infrastruktur in den Bergbaustädten ist grundsätzlich vorhanden, doch sollte man flexibel mit Reiseplänen umgehen.
In den 1950er Jahren war die Region der weltweit größte Kupferproduzent, mit Schwerpunkt auf den Minen Roan Antelope, Nkana und Mufulira. Diese Stellung führte damals zu großem Wohlstand, der die Entwicklung mehrerer Städte trieb.
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