Lomami National Park, Regenwald-Nationalpark in Tshopo und Maniema, Demokratische Republik Kongo
Der Lomami-Nationalpark ist ein Schutzgebiet mit etwa 8.879 Quadratkilometern tropischen Tieflandregenwald, unterbrochen durch offene Savanneninseln im Sueden und Hugel im Westen. Das Gelandeist damit sehr unterschiedlich in seiner Beschaffenheit und bietet verschiedene Lebensraume fur Tiere und Pflanzen.
Der Park erhielt seine offizielle Bezeichnung im Juli 2016 und wurde damit zum neunten Nationalpark des Landes. Diese Anerkennung kam knapp 25 Jahre nach der Errichtung des vorherigen Parks und markiert eine wichtige Etappe im Schutz der Regenwaldgebiete.
Die Gemeinden rund um den Park, darunter die Lengola, Mbole, Mituku und Langa, leben seit langem von Landwirtschaft, Jagd und Fischerei in dieser Region. Diese Lebensweisen prägen bis heute das Alltagsbild und die Beziehung der Menschen zur Natur um sie herum.
Der Besuch erfordert Vorbereitung mit lokalen Fuehrern, da die Infrastruktur begrenzt ist und es wenige ausgebaute Wege gibt. Kindu dient als Hauptanlaufpunkt und Ausgangspunkt fuer Expeditionen in das Parkgebiet.
Der Fluss Lomami wirkt als naturliche Grenze, die die Evolution der Tierpopulationen beeinflusst hat und zu genetisch unterschiedlichen Gruppen von Bonobos und anderen Primaten gefuehrt hat. Diese geografische Trennung macht den Park zu einem Ort, an dem man die Auswirkungen dieser natuerlichen Barriere auf die Artenvielfalt beobachten kann.
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