Rusizi National Park, Nationalpark im Nordwesten von Burundi
Der Rusizi-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Nordwesten Burundis, das sich entlang des Rusizi-Flusses erstreckt und Feuchtgebiete, Palmenbestände und Graslandschaften vereint. Der Fluss bildet die natürliche Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, und das Gebiet gehört zum Albertine-Rift-Ökosystem.
Der Rusizi-Nationalpark wurde 1980 in der Provinz Bubanza geschaffen, etwa 15 km nördlich von Bujumbura, und umfasst 5.932 Hektar am Rusizi-Fluss. Am 5. Juni 2002 wurde er als Ramsar-Gebiet ausgewiesen.
Lokale Fischer arbeiten auf dem Rusizi mit einfachen, traditionellen Methoden, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Wer den Fluss besucht, beobachtet diesen Alltag direkt am Wasser und versteht, warum der Fluss für die Menschen hier so zentral ist.
Der Park ist von Bujumbura aus gut erreichbar und bietet Bootsfahrten auf dem Fluss sowie Wanderungen an Land an. In der Trockenzeit ist die Vegetation weniger dicht, was die Tierbeobachtung deutlich erleichtert.
Gustave, ein Nilkrokodil, soll in dieser Gegend rund 300 Menschen getötet haben; Führer und Fischer erzählen diese Geschichte weiter. Der Park liegt 15 km nördlich von Bujumbura am Rusizi-Fluss und beherbergt auch Flusspferde und Sitatungas.
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