Kibira National Park, Nationalpark in Busiga, Burundi
Der Kibira-Nationalpark ist ein großes Bergregenwaldgebiet im Nordwesten Burundis, das an den rwandischen Nyungwe-Nationalpark grenzt. Das Gelände besteht aus steilen, dicht bewaldeten Hängen, die von Bächen und kleinen Flüssen durchzogen werden.
Der Wald stand bereits vor seiner offiziellen Unterschutzstellung im Jahr 1933 unter einem gewissen Schutz durch die Kolonialverwaltung. Seitdem hat er verschiedene Phasen der Regulierung durchlaufen, die seine heutige Gestalt als Nationalpark geprägt haben.
Die Gemeinschaften rund um den Wald nutzen ihn seit Generationen als Quelle für Heilpflanzen und natürliche Materialien. Diese enge Verbindung zum Wald spiegelt sich in den Traditionen und im Alltag der Menschen in der Region wider.
Die Wanderwege im Park sind steil und können nach Regen sehr rutschig werden, weshalb festes Schuhwerk unbedingt empfohlen wird. Die trockeneren Monate von Juni bis September bieten die günstigsten Bedingungen für Ausflüge in den Wald.
Der Kibira-Wald ist einer der letzten großen zusammenhängenden Gebirgswälder in ganz Zentralafrika, was ihn für viele Tier- und Pflanzenarten zu einem seltenen Rückzugsort macht. Schimpansen leben in diesem Wald und können von Besuchern gelegentlich in freier Wildbahn beobachtet werden.
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