Nyungwe-Wald, Bergwald und Nationalpark im Südwesten Ruandas
Nyungwe Forest ist ein großes Bergregenwaldgebiet in Südwestschwanda mit sehr unterschiedlichen Bereichen. Hier wechseln sich dichte Regenwälder mit Bambusbeständen, Grassteppen und Sumpfgebieten ab, die in höheren Lagen in Bergheiden übergehen.
Belgien richtete das Waldschutzgebiet 1933 ein, um die natürlichen Ressourcen zu bewahren. Im Jahr 2004 erhob Ruanda es zum Nationalpark und sicherte damit seinen Schutzstatus ab.
Die Schimpansen, Colobus-Affen und andere Primaten prägen das Bild des Waldes und sind für viele Besucher der Hauptgrund, hierher zu kommen. Die Guides aus den umliegenden Gemeinden zeigen nicht nur, wo die Tiere leben, sondern erzählen auch von den Pflanzen und ihrer Nutzung durch die Menschen vor Ort.
Das Besucherzentrum in Kitabi und weitere kleinere Stationen ermöglichen den Zugang zu Wanderwegen, die durch verschiedene Waldteile führen. Es ist ratsam, warme und wasserfeste Kleidung mitzunehmen, da die Wege manchmal feucht und rutschig sind.
Das Waldgebiet speist sowohl das Nilsystem als auch das Kongobecken mit Wasser, was es zu einem wichtigen Quellgebiet für zwei große afrikanische Flussgebiete macht. Mehr als drei Viertel des Trinkwassers in Ruanda stammt aus dieser Wasserscheide.
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