Dona-Ana-Brücke, Eisenbahnbrücke im Distrikt Mutarara, Mosambik.
Die Dona-Ana-Brücke ist eine Eisenbahnbrücke aus Eisen im Distrikt Mutarara in Mosambik, die den Sambesi auf einer Länge von rund 3.670 m überspannt. Sie verbindet die beiden Ufer des Flusses und ist Teil einer wichtigen Eisenbahnlinie, die das Landesinnere mit der Küste verbindet.
Die Brücke wurde 1935 fertiggestellt, um die Kohlefelder im Landesinneren mit dem Hafen an der Küste zu verbinden. Sie spielte in der Folgezeit eine zentrale Rolle für den Transport von Rohstoffen in der gesamten Region.
Die Brücke ist ein deutlich sichtbares Überbleibsel portugiesischer Kolonialinfrastruktur und prägt noch heute das Stadtbild von Mutarara. Die Eisenbahnlinie, die sie trägt, bleibt für viele Bewohner der Region ein wichtiges Transportmittel.
Die Brücke ist ausschließlich für den Schienenverkehr bestimmt und kann weder von Fußgängern noch von Fahrzeugen genutzt werden. Vom Flussufer aus lässt sie sich gut beobachten, was der beste Weg ist, sie aus der Nähe zu erleben.
Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung war die Brücke eine der längsten Eisenbahnbrücken Afrikas. Ihre Spannweiten wurden in Europa vorgefertigt und dann vor Ort über den Sambesi montiert.
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