Maison Carrère, Kolonialvilla in Saint-Denis, Réunion, Frankreich.
Das Maison Carrère ist ein zweistöckiges weißes Gebäude mit traditioneller französischer Kolonialarchitektur aus dem frühen 20. Jahrhundert in Saint-Denis. Es hat hohe Fenster, hölzerne Fensterläden und verzierte Balkongeländer im oberen Geschoss.
Ein ursprüngliches einstöckiges Holzhaus von 1820 wurde 1908 vom Zuckerhändler Raphaël Carrère in das heutige Herrenhaus mit seiner imposanten Fassade umgewandelt. Diese Umgestaltung war Teil des wachsenden Wohlstands und der städtischen Entwicklung von Saint-Denis.
Das Innere zeigt Möbel und Objekte aus dem 19. Jahrhundert, die zeigen, wie wohlhabende französische Kolonialresidenten auf der Insel Réunion lebten. Die Räume geben einen Eindruck von Reichtum und den täglichen Gewohnheiten dieser Gesellschaftsschicht.
Das Gebäude steht in der Rue de Paris im Zentrum von Saint-Denis und ist leicht zu Fuß erreichbar. Es beherbergt heute ein Tourismusbüro mit regelmäßigen Führungen durch die Räume.
Das Herrenhaus war eine der letzten großen architektonischen Verbesserungen, die eine wichtige Phase der städtischen Entwicklung entlang der Rue de Paris abschlossen. Die Umwandlung des ursprünglichen bescheidenen Holzhauses in ein stattliches Anwesen zeigt, wie die Handelselite den Charakter der Stadt geprägt hat.
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