Île aux Fouquets, Koralleninsel mit Leuchtturm im Grand Port District, Mauritius
Île aux Fouquets ist eine kleine Koralleninsel vor der Südostküste von Mauritius mit einer ausgedehnten Felsformation und einem Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert. Die Insel erstreckt sich über knapp 2,5 Hektar und bietet natürliche Felsstrukturen, die über lange Zeit hinweg entstanden sind.
1694 siedelten französische Hugenotten-Flüchtlinge unter François Leguat auf der Insel an, bevor sie von niederländischen Behörden verbannt und nach Java verlegt wurden. Dieses frühe Besiedlungsexperiment war nur von kurzer Dauer und hinterließ wenige materielle Spuren.
Der Name der Insel stammt von den Fouquet-Seeschwalben, die in den Höhlen brüteten, wie der Zoologe Karl August Möbius dokumentierte.
Der Zugang zur Insel erfordert eine Bootsfahrt vom Festland Mauritius aus, die beste Bedingung sind bei gutem Wetter gegeben. Die Besucher sollten sich auf wechselnde Meeresbedingungen einstellen und warme Kleidung für den offenen Ozean mitnehmen.
Die Insel markiert die einzige Durchfahrt durch das Korallenriff für große Schiffe und spielt eine wichtige Rolle für die Schifffahrt an dieser Küste. Diese natürliche Öffnung in der Riffstruktur wurde seit Jahrhunderten als navigativer Vorteil genutzt.
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