Mauritius, Inselstaat im Indischen Ozean, Ostafrika
Mauritius ist ein Inselstaat im Indischen Ozean vor der Ostküste Afrikas, dessen vulkanische Hauptinsel von Korallenriffen und Lagunen umgeben ist. Zuckerrohrfelder bedecken weite Teile des Inneren, während Berge die Mitte der Insel prägen und weiße Sandstrände entlang der Küste verlaufen.
Portugiesische Seefahrer erreichten die unbewohnte Insel Anfang des 16. Jahrhunderts, bevor die Niederländer ab 1638 eine Siedlung gründeten und später die Franzosen ab 1715 die Verwaltung übernahmen. Die Briten kontrollierten die Insel ab 1810 und führten sie 1968 in die Unabhängigkeit, als das Land seinen ersten Premierminister erhielt.
Die Bevölkerung spricht im Alltag eine Mischung aus mauritischem Kreol, Französisch, Englisch und verschiedenen asiatischen Sprachen, die in Geschäften, auf Märkten und im Straßenleben zu hören sind. Tempel, Kirchen und Moscheen stehen oft nur wenige Straßen voneinander entfernt, während Feste wie Diwali, Cavadee und die Wallfahrt nach Père Laval Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen zusammenbringen.
Das internationale Flughafengelände im Südosten bietet das ganze Jahr über Direktverbindungen nach Europa, Asien und Afrika, während die Monate von Mai bis Dezember außerhalb der Zyklon-Saison das angenehmste Reisewetter bringen. Mehrsprachige Beschilderung erleichtert die Orientierung, da Straßenschilder oft auf Englisch und Französisch geschrieben sind.
Der ausgestorbene Dodo, ein flugunfähiger Vogel, der bis Mitte des 17. Jahrhunderts nur hier lebte, bleibt das Nationalsymbol und erscheint auf Wappen, Briefmarken und Münzen. Viele lokale Unternehmen und Organisationen verwenden den Vogel als Maskottchen oder Logo, obwohl niemand mehr ein lebendes Exemplar gesehen hat.
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